Evaluation der Studenten/Innen und Abschluss

Nach erfolgreichem Abschluss des zweiten Trainingsjahres dürfen qualifizierte Studenten/Innen Bewusstheit durch Bewegung selber unterrichten (als „Feldenkraispädagog/in in Ausbildung“), dieser Status erlischt wenn die Ausbildung nicht abgeschlossen wird. Nach erfolgreichem Abschluss des vierten Jahres dürfen Studienabgänger dann auch Einzelstunden in Funktionaler Integration erteilen und als Vollmitglieder dem Feldenkrais Berufsverband beitreten. Während der Ausbildung gelten klare Anwesenheitsregeln: wer pro Jahr über 5 Trainingstage oder in allen vier Ausbildungsjahren mehr als 10 Tage versäumt, muss diese nachholen. Die Ausbildungsleitung behält sich vor in Absprache mit der Studentin, dem Studenten zum Besuch weiterer Trainingssegmente oder anderer Nachholbildung zu raten, ehe der Abschluss, die Diplomierung und die Vollzertifizierung vom Berufsverband erfolgen können. Es ist auf Anfrage und in Absprache mit der Ausbildungsleitung auch möglich, die Ausbildung für persönliche Zwecke und ohne Abschluss, zu absolvieren. In diesem Fall kommen die normalen Anforderungen nicht zur Anwendung.

Das Training wird akkreditiert vom European Training Accreditation Board und wird weltweit von allen Feldenkrais Associations unter der Dachorganisation der International Feldenkrais Federation (IFF) anerkannt. Alle Trainer der Ausbildung sind ebenfalls akkreditiert und haben die entsprechenden Kompetenzen überprüft erworben. Die Studenten/Innen können nach ihrer Graduierung Mitglieder ihres jeweiligen Feldenkrais Landesverbands werden (z.B. des Schweizer Feldenkrais Verbands www.feldenkrais.ch) und erhalten dort eine Zertifizierung und Unterstützung auch auf rechtlicher und professioneller Ebene.

Die Ausbildung versteht sich in erster Linie als methodenspezifische Grundlagenausbildung in der Feldenkrais Methode®. Sie bietet zudem die 150 Stunden „schulmedizinische Grundlagen“, erforderlich für die Anerkennung vom EMR (Erfahrungsmedizinisches Register) in der Schweiz und Teil der weiterführenden Module zum Komplementärtherapeuten, im Rahmen der Ausbildung an.